Kastenstand: Ein halber Satz, der alles verändert

Um es gleich vorweg zu sagen: Ich bin der festen Überzeugung, dass Tiere keine Produkte sind, sondern Lebewesen. Tiere sind unsere Mitgeschöpfe. Gleichzeitig anerkenne ich, dass wir Menschen in überwältigender Mehrheit wohl schon immer Fleisch von unseren Mitgeschöpfen gegessen haben, möglicherweise konnten wir uns nur so so zu dem entwickeln, was wir heute sind. Dass unsere moderne Lebensmittelproduktion es aber geschafft hat, jeglichen Respekt vor den Tieren, die wir essen, aufzulösen, ist eine beschämende Entwicklung. Eine Entwicklung an der auch ich als Fleischesser Anteil habe.
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Warum wir Grundgesetz Artikel 3 ändern müssen

Der brutale Tod von George Floyd und die darauf folgenden Proteste haben weltweit eine Debatte über strukturellen Rassismus losgetreten. Aber Rassismus beginnt nicht erst bei Gewalt und Terror. Er beginnt dort, wo Menschen aufgrund bestimmter Merkmale und Zuschreibungen zu „Fremden“, zu „Gästen“ und zu „Anderen“ gemacht und ausgeschlossen werden. Das fängt an mit unserem Grundgesetz
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Auf dem Weg in eine neue, nachhaltige Normalität nach Corona

Seit einigen Wochen steht das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben in unserem Land an vielen Stellen still. Das Bewältigen der Corona-Pandemie fordert uns heraus, alles zu tun, um die Infektionsketten zu durchbrechen. In Thüringen ist uns das in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung und den anderen Bundesländern mit dem entschlossenen Umsetzen von Maßnahmen weitgehend gelungen.
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Sticky

zoonpoliticon

Herzlich willkommen auf meinem Blog. Hier schreibe ich als zoonpoliticon – politischer Mensch – über meine ganz persönlichen Erlebnisse und Sichtweisen zu aktuellen und grundsätzlichen, großen und kleinen Themen aus Gesellschaft und Politik. Seit dem 25. Januar 2020 auch als Landessprecher von Bündnis 90 / Die Grünen in Thüringen, vor allem jedoch als Ihr Bernhard Stengele.

Schön, dass Sie hier sind!
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Um sechse isch over …

Heute wird gewählt. Viele haben es schon per Briefwahl gemacht. Das erzählen Sie mir ganz erleichtert, wenn ich Ihnen einen Flyer andrehen will, dann müssen sie ihn nicht nehmen.

Der Wahlkampf ist vorbei. Zwei Monate habe ich intensiv daran gearbeitet. Mit tollen Leuten. Ohne Chance. Das wurde mir in den letzten Tagen wieder bewußt, nachdem ich es eine ganze Zeitlang ganz nach hinten gedrängt hatte.
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Das Wunder von Altenburg

Meine letzte Kolumne vor der Wahl in der rechtsgerichteten Werbezeitung „Kurier“

Ein alter Mann mit weißen Bart saß auf einer Bank unter der noch jungen Eiche auf dem Altenburger Markt. Ein lustiger Kreis von jungen Buchen, Platanen und Birken sowie ein Ginko umgaben ihn. Er summte leise vor sich hin, die Augen geschlossen, die Oktobersonne vergoldete sein Gesicht.
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Gedenkt der Toten. Kämpft für die Zukunft!

Heute ist wieder Freitag. Letzten Freitag war ich mit ca. 300 Altenburger Schülern und Erwachsenen auf der Strasse, um zu demonstrieren. Es waren viel mehr, als gedacht. Am Rande der Demo kam ich auch mit Schülern des Friedrichgymnasiums ins Gespräch.

Was ich von denen erfuhr, hat mich überrascht und traurig gemacht.
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Die Mühen der Ebene

Cem (Özdemir) kommt. Katrin (GE) kommt. Toni (Hofreiter) kommt. Reinhard (Büttighofer) kommt. Ebenso kommen Dirk (Adams) und Anja (Siegmund). Sie werden „vor Ort“ sein. Sich „den Fragen der Bürger stellen“. Townhall Format (Stuhlkreis heißt es in den Kitas). Soviel Prominenz. Soviel wie nie. Trotzdem. Annalena (Baerbock) kommt nicht. Robert (Habeck) kommt nicht. Schon sind wieder welche enttäuscht. Dennoch ist das „ganz großartig“, dieser „unermüdliche Einsatz“ für „unsere Sache“. Soviel Prominenz war noch nie.
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Heidemarie*, KGE und Elsa Kreuzmann

Nach einer merkwürdig unruhigen Nacht laufe ich um 8 Uhr 55 vorsichtig los. Schnell komme ich außer Atem, gehe ein paar Schritte, laufe langsam weiter. Ich will ein wenig angewärmt, auf Puls sein, bevor ich an der Holzbaracke am großen Teich ankomme. Denn heute treffe ich zum zweiten Mal meine persönliche Trainerin Heidemarie* (*Name geändert). Sie macht an einer Parkbank Kräftigungsübungen. Mit strahlenden Gesicht begrüßt sie mich in der bereits wärmenden Herbstsonne. Wir geben uns die Hand und traben los.
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